Die Stadtpfarre Trieben

Im Jahr 1955 wurde die Pfarre Trieben von der Mutterpfarre St. Lorenzen im Paltentale abgetrennt und als eigenständige Pfarre errichtet.

Die sog. „Alte Andreaskirche“ war ursprünglich eine Filialkirche von St. Lorenzen und die erste Pfarrkirche von Trieben. Urkundlich wurde sie 1160 erstmals erwähnt. Der heutige Kirchenbau geht auf die Jahre 1494-1498 zurück, brannte aber 1858 ab. In den folgenden Jahren erhielt die Kirche ihr heutiges Aussehen.

Die sog. „Neue Andreaskirche“ wurde in den Jahren 1961-1963 nach dem Plan von Hans Beckers mit Glasfenstern nach einem Entwurf Notburga Beckers (Ausführung Glaswerkstätte des Stiftes Schlierbach) errichtet.

Das Kreuz über dem Altar wurde von Hans Angerbauer und die Heiligenfiguren in den Nischen zwischen dem Text der Seligpreisungen von Gottfried Prabitz angefertigt.

Das Triptychon in der Seitenkapelle (Sakramentskapelle) sowie die Kreuzwegstationen stammen von Prof. Franz Weiß und die Marienstatue neben dem Altar von Leo Bäumler (1965).

Hinter dem Priestersitz befindet sich ein got. Glasgemälde des Hl. Andreas aus der 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts (Leihgabe des Landesmuseums Joanneum).

Im Jahr 2009 wurden, nach der Generalsanierung des Pfarrhofes 2007, unter Pfarrer Mag. P. Engelbert Hofer OSB und der Bauleitung von Kaplan Mag. P. Michael Robitschko OSB die Schallfenster und die Läuteanlage erneuert, der Innenraum  und das Dach saniert; 2013 wurde zur 50 Jahr Feier der Kirche die Turmuhr erneuert.

Im Sommer 2016 ist es nach rund 50 Jahren notwenig das Dach des Pfarrhofes zu erneuern und die Gelegenheit zum Anschluss an das Naturwärmenetz Trieben wird wahrgenommen.

Durch die tatkräftige Mithilfe vieler Spender ist es auch möglich 2016 eine neue el. Orgel für die Pfarrkirche Trieben anzuschaffen.

 

Die Stadtpfarre Trieben zählt dzt. 1255 (Stand 11/2016) Römisch-Katholische Mitglieder. Das Fest des Kirchen und Pfarrpatrons – des Hl. Andreas– wird gemeinsam mit dem Pfarrfest am Sonntag vor den Sommerferien gefeiert, da der eigentliche Andreastag (30. November) meist mit dem Beginn des Advent zusammen fällt.

 





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